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Zunehmende Verunsicherung ausländischer Investoren im Hinblick auf den Schutz ihrer Investitionen in Lateinamerika
22. Juli 2008


Dr. Richard H. Kreindler, Amy F. Cohen, Dr. Marie Louise Seelig, Christina Cathey Schütz


Die vorliegende Ausgabe der Mandanteninformation gibt einen aktuellen und umfassenden Überblick über die möglichen rechtlichen Folgen der jüngsten Entwicklungen in einigen lateinamerikanischen Ländern, den Schutz von Auslandsinvestitionen einzuschränken. Diese Bestrebungen haben ihren Ausdruck insbesondere in angedrohten oder bereits erfolgten Kündigungen des aus dem Jahre 1965 stammenden internationalen Übereinkommens zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten und Angehörigen anderer Staaten ("ICSID-Konvention") gefunden. Weiterhin werden diese Entwicklungen durch die Maßnahmen einiger lateinamerikanischer Länder verstärkt, entweder bilaterale Investitionsförderungsabkommen („IFAs“) zu kündigen oder aber Verfassungsänderungen zu verabschieden, die ein Verbot bzw. eine Einschränkung der Durchführung von Investitionsschiedsverfahren vorsehen. Diese Entwicklungen haben zu einer zunehmenden Verunsicherung ausländischer Investoren im Hinblick auf den Schutz ihrer bestehenden oder zukünftigen Investitionen in Lateinamerika geführt.

In dieser Ausgabe der Mandanteninformation werden daher die jeweiligen ablehnenden Maßnahmen einiger lateinamerikanischer Länder im Lichte der Bestimmungen der jeweils einschlägigen deutsch-lateinamerikanischen IFAs untersucht. Insbesondere wird aufgezeigt, welche Rechtsfolgen und offenen Fragen sich hieraus für ausländische Investoren ergeben können und welche möglichen Maßnahmen sie zum Schutze ihrer Investitionen in diesen Ländern ergreifen können.


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